„Grüß Gott, tritt ein…!“

Öffnungszeiten Eingang

Der Martin-Luther-Platz ist ein Platz, der zum Verweilen einlädt. Zur Verschnaufpause beim Einkaufsbummel, zum Spielen für die Kleinen und zum Plaudern für die Mütter, zum Sonnen in der Mittagspause, zum Eisschlecken, zum wohligen Räkeln auf schattigen Bänkchen…Es ist ein ruhiger Platz, mitten in der Stadt, ein „beschaulicher“, und viele „beschauen“ ihn auch gern – und auch die Kirche, die dort schon seit 800 Jahren die Menschen zu Ruhe und Muße einlädt.

„Grüß Gott, tritt ein…!“ Die Türen sind offen in der Johanniskirche. Erhitzte Radwanderer holen sich hier ein wenig Abkühlung, und auch ein bisschen Erholung von dem lauten Draußen. Der Kirchenraum, grüngolden in der Morgensonne, tut der Seele gut. Und wie viel es zu entdecken gibt! Auch Merkwürdiges! Wohl als einzige Kirche auf der Welt hat St. Johannis eine Raucherin im Altarbild – Zeichen der Coolness der 50er Jahre…und heute Grund zum Schmunzeln…Aber Lächeln ist erlaubt, die vielen Engel in der Kirche tun es schließlich auch!

Und wenn man dann wieder auf den weiten Platz hinaustritt, nimmt man bestimmt etwas mit von der Ruhe des Raums und dem Lächeln der Engel!

 

Die Gemeinde St. Johannis wünscht allen Besuchern aus Nah und Fern einen „beschaulichen“ Aufenthalt in einer der schönsten Kirchen Unterfrankens und um sie herum!

Und wenn Sie Lust auf Gottesdienst und Kirchenmusik haben: die Türen stehen offen!

Pfarrer Andreas Grell

 

Liebe Gemeindeglieder,

nach neun Jahren Ausbildung ist es nun soweit: Ab 1. September werde ich in Ihrer Gemeinde meinen Dienst als Pfarrer z.A. antreten. Doch wer ist der Neue auf der 2. Pfarrstelle in St. Johannis?

In aller Kürze möchte ich mich Ihnen vorstellen: Ich wurde am 15.9.1984 in Bamberg geboren und bin zusammen mit zwei Geschwistern im kleinen unterfränkischen Dorf Treinfeld bei Ebern aufgewachsen. Geprägt durch die Jugendarbeit meiner Gemeinde und die Erfahrungen in meinem Zivildienst beim CVJM Altenstein, schlug ich schließlich den Weg in den Pfarrberuf ein. Theologie habe ich in Neuendettelsau und Erlangen studiert. Die letzten zweieinhalb Jahre war ich als Vikar in Nürnberg-Ziegelstein tätig. Dort lernte ich das vielfältige Leben einer Stadtgemeinde kennen und lieben. Nach den Jahren der Ausbildung in Mittelfranken kehre ich nun also in meine unterfränkische Heimat zurück.

Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Ihrer Gemeinde, auf das reiche gottesdienstliche Leben, die vielen Mitarbeitenden, die neuen Kollegen - und auf die Begegnungen mit Ihnen! Als Berufsanfänger werde ich mir dabei noch viele Dinge aneignen müssen. Doch ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen das Gemeindeleben zu gestalten und hoffe, dass wir dabei immer wieder erfahren dürfen, was Esra im Buch Nehemia sagt: "Die Freude am Herrn ist eure Stärke" (Neh 8,10).

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich,

Ihr Pfarrer z.A. Andreas Grell